Fragefreude – Fragefreunde

Ewig lange habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie ich diesen Blog nennen möchte. Kurz sollte der Name sein, gut zu merken, am Inhalt orientiert und zu mir passen. Viele der Namen, die mir in den Sinn kamen, gab es schon.

„Fragefreude“ habe ich nicht hundert Mal überprüft oder verbessern wollen, das passte einfach. Solange ich mich erinnere, treiben mich Fragen an. Ich will wissen, warum die Dinge sind, wie sie sind. Wer bin ich? Wo kommen wir her? Was soll das ganze Spiel hier? Gibt es Gott oder entscheiden Pech, Glück und Zufall über das Schicksal der Welt? Warum behalten Menschen Verhaltensweisen, die ihnen schaden bei, obwohl sie sich ändern könnten? Warum gehen manche Menschen aus Katastrophen gestärkt und wie neu geboren heraus und andere zerbrechen in denselben Situationen?

Warum?!?

Von klein auf habe ich Antworten gesucht, hauptsächlich in Unmengen von Büchern. Zahlreiche Antworten habe ich gefunden, was wiederum tausende neue Fragen aufgeworfen hat. Die Suche im Außen endete irgendwann frustriert, wütend („Die Menschen lernen nichts dazu, wiederholen dieselben Fehler wieder und wieder, das Leben ist sinnlos…“) und mit Selbstmordgedanken. Der lang gehegte Berufswunsch Journalistin verlor seinen Reiz. Das war (endlich) der Punkt der Einsicht und die Frage „Was ist, wenn ich an den falschen Stellen nach Antworten gesucht habe?“ führte mich zu dem Blick nach Innen.

Warum muss ich bestimmte Sachen zwanghaft vermeiden? Was verurteile ich, an mir, an anderen, an der Welt? Und warum? Wovor glaube ich, mich schützen zu müssen? Was sind meine Sehnsüchte? Bin ich tatsächlich der Schöpfer meiner Realität? Was sind meine Ziele und wie kann ich sie erreichen?

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Seit ich mich mit meinen Strategien, meinen Schutzmechanismen, meinen Blockaden und Sehnsüchten beschäftige, fliegen mir die Antworten zu, die mir Freude und Leichtigkeit bringen. Ich bin tief mit dem Sinn meines Lebens und den Menschen verbunden.

In jeder schwierigen Situation meines Alltags frage ich mich heute: Was kann ich daraus lernen, worin liegen Geschenk und Sinn in dieser Situation? Was kann ich hier über mich erkennen? (Inzwischen nur noch selten frage ich mich das zähneknirschend, weil der selbstmitleidige Teil in mir, der gerne mal vor sich hinopfert, laut schreit: Warum ich? Muss das sein?). Je nachdem, in welche Richtung meine Fragen gehen, führt mich das zu Freude oder zu Hilflosigkeit und Wut. Ich habe mich eindeutig für Freude durch Eigenverantwortung entschieden!

Also, liebe Fragefreunde, lasst uns unsere Fragen teilen und uns gegenseitig inspirieren. Schreibe mir gerne, welche Fragen dich antreiben und beflügeln. Ich freue mich darauf!

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