Woran glaubst du? (Teil 3/3)

Hast du heraus gefunden, welches Weltbild du in deinem Unterbewusstsein abgespeichert hast? Bist du zu einem Ergebnis gekommen?

Macht dich deine Sicht der Welt glücklich? Fühlt sich das, woran du bisher geglaubt hast wahr an? Fühlt sich dein Herz leicht an, bringt dich deine Überzeugung zum Lächeln, lässt dich entspannt atmen und voller Vertrauen und Zuversicht auf deine Zukunft sehen?
Ich lade dich ein, aufmerksam zu beobachten, was die Vorstellung eines liebenden / strafenden / nicht vorhandenen Gottes in deinem Körper auslöst. Kannst du frei atmen oder bekommst du nur wenig Luft? Sind dein Kiefer, deine Schultern, deine Hände verkrampft oder locker und entspannt? Hast du ein angenehmes Gefühl im Bauch oder eher einen Stein im Magen, einen Kloß im Hals oder etwas anderes, was sich nach Druck anfühlt?
Spiel ruhig einmal alle drei Möglichkeiten aus und beobachte, mit welcher Vorstellung du dich am wohlsten fühlst.
Spürst du einen Unterschied?             

Für mich ist es so, dass ich es als ein tiefes inneres Wissen empfinde, was für mich wahr ist. Es fühlt sich an wie eine uralte intuitive Erinnerung, die mein Kopf nicht immer greifen kann, für mein Herz aber echt und wirklich und absolut real ist. Ich glaube nicht nur daran, dass das Leben sinnvoll und gut ist, ich weiß es tief in mir. Vielleicht findest du in dir auch diesen Erinnerungsfunken, von dem ich überzeugt bin, dass er in jedem Menschen steckt.
Wenn du die ganze Sache rational angehst und mit dem Verstand betrachtest, wirst du wahrscheinlich Argumente für und gegen jede der 3 möglichen Sichten finden. Der Verstand macht seinen Job, argumentiert, wägt ab, urteilt usw.
Allerdings wirst du irgendwann an den Punkt kommen, dass rational keine der 3 Sichten wirklich stichhaltig beweisbar ist. Gibt es Gott oder nicht? Ist der Tod ein Übergang oder das Ende? Warum existiert Leid?

Bestimmte Aspekte unseres Lebens sind rein mit dem Verstand kaum bis gar nicht zu erfassen, aber emotional und körperlich erfahrbar.
Wenn du das Gefühl (noch) nicht spürst, wie kannst du dann eine Lösung für dich finden?
Nun, alle 3 Optionen sind zunächst einmal Gedankenkonstrukte. Du bist nicht deine Gedanken, du bist der, der sie denkt. Und du hast die freie Wahl zu entscheiden, welche Gedanken zu glauben möchtest.

Mit welchem Glauben bist du am glücklichsten? Nimm es als Arbeitsthese, die veränderbar sein kann.
Ich persönlich habe mich vor langem entschieden, worauf ich mein Leben aufbaue, wofür ich Indizien und Beweise sammle. Ich suche (und finde in der Regel) den Sinn in jeder Herausforderung. Manche werfen mir vor, ich würde mir hindrehen, wie ich es brauche und „mir einen zurecht machen“. – Natürlich mache ich das. So wie jeder andere auch. Jemand, der Beweise dafür sammelt, dass das Leben hart und ungerecht ist, dreht sich vieles so hin, dass seine These gestützt wird und er Recht behält. Nur ist das der Weg zum Glück?

Kannst du wirklich glücklich sein, wenn du glaubst, Gott wird dich für deine Sünden bestrafen? Bist du glücklich, wenn das Leben daraus besteht, der Stärkste, Beste, Schnellste, Klügste sein zu müssen, um nicht unterzugehen, nur um dann vielleicht doch vom Pech verfolgt zu werden?  Für mich klingen diese Arten zu leben  furchtbar anstrengend und einsam. Wenn es dir damit gut geht, ist alles in Ordnung und du brauchst nichts verändern.

Aber möglicherweise lässt es dich aufatmen, wenn du in Erwägung ziehst, dass es ein Großes Ganzes gibt, das liebevoll über dir wacht und Probleme in Wirklichkeit sinnvolle Herausforderungen sind, die du dir geschaffen hast, um an ihnen zu lernen und zu wachsen?
Für mich fühlt sich diese These beruhigend an und lässt mich zuversichtlich statt ängstlich auf mein Leben sehen. Es ist unsere Entscheidung, wie wir die Welt sehen wollen. Du hast die Wahl, ob du gestresst und ängstlich oder entspannt und voller Vertrauen sein willst.

Ist mit der Entscheidung jetzt jedes Problem vom Tisch? Nein, die Arbeit fängt erst an. Eine Antwort, unzählige neue Fragen 🙂

Es ist ein Anfang, die Basis, auf der du aufbauen kannst. Wofür entscheidest du dich?

Durchbruch

 

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