Wie willst du beginnen?

Die Weihnachtsfeiertage sind wie im Flug vergangen, jetzt sitze ich hier eingehüllt vom warmen Licht unseres Baumes und bin in Gedanken bei der Vorbereitung meines Silvesterworkshops. Das ist einer meiner Lieblingsworkshops, bei dem wir zusammen kommen, gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren lassen, miteinander teilen, welche schwierigen Momente  wir überwunden, welche Grenzen erweitert, welche Beziehungen wir vertieft haben und wofür wir dankbar sind. Das ist in jedem Jahr sehr berührend und ein irgendwie heiliger Moment.

Im zweiten Teil stimmen wir uns auf das neue Jahr ein. Das ist der Teil, der mich in den letzten Tagen grübeln lässt. Normalerweise frage ich meine Teilnehmer, was sie sich für den nächsten Abschnitt wünschen, worauf sie ihren Fokus setzen, wer sie im nächsten Jahr sein wollen.  Wir werden uns auch dieses Mal damit beschäftigen, denn ich halte es für absolut sinnvoll, die eigene Aufmerksamkeit darauf zu legen, wer und wie man sein will, anstatt im Alltag hauptsächlich gegen das zu kämpfen, was man nicht will. Weiterlesen „Wie willst du beginnen?“

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Ich sollte sein….

Ich möchte heute gerne einen Text von Jorge Bucay aus seinem Buch „Komm, ich erzähle dir eine Geschichte“ mit dir teilen. Nach dem Lesen dieser Zeilen herrscht meist betroffenes Schweigen. Die Ursache der eigenen Schwierigkeiten ist sicht- und spürbar.

Wenn es dein Ziel ist, glücklich zu sein, indem du dich selbst frei und liebevoll akzeptieren kannst, wie du bist, ist es nötig, zuerst eine Bestandsaufnahme zu machen. Was denkst du über dich? Wo verurteilst du dich? Was glaubst du, wie du sein solltest, um liebenswert zu sein?

Selbstablehnung
Jorge Bucay: „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“  Weiterlesen „Ich sollte sein….“

Wer wärst du ohne diesen Gedanken?

Bei der Beschäftigung mit Selbstzweifeln stelle ich immer wieder fest, wie schmal der Grat ist zwischen gnadenloser Selbstgeißelung oder einem amüsierten, vergebungsbereitem Verständnis für sich.  Innerhalb von Sekunden entscheiden wir, ob wir uns fertig machen, klein und schlecht fühlen oder aufstehen, die Krone richten und bereit sind, unseren Weg entschlossen fortzusetzen.

Die spannende Frage des Tages: Was macht den entscheidenen Unterschied aus?

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Zweifel am Zweifel?! (2/2)

Möglicherweise hat „Lara“ auf meine Fragen betroffen oder mit verärgerter Schnappatmung reagiert.  – Manchmal schadet eine freundliche Provokation nichts, um ein gut geöltes Hamsterrad einen Moment lang anzuhalten.

Ich halte das Festhalten an der Überzeugung, man sei nicht gut genug, um geliebt zu werden letztendlich für eine ungesunde Gewohnheit. Wahrscheinlich sind wir ein Leben lang damit beschäftigt, diese Gewohnheit aufzugeben und zu lernen uns selbst immer tiefer und umfassender zu lieben.  Weiterlesen „Zweifel am Zweifel?! (2/2)“