Fragefreude zieht um!

Hallo ihr Lieben,
Ich schenke mir eine neue Website, auf der ich meine Arbeit in der Regensburger Praxis, die Onlineangebote und auch die Blogbeiträge vereine. Noch läuft der Entstehungsprozess, den Blog gibt es allerdings schon auf der neuen Seite inklusive eines aktuellen Artikels: eine Überprüfung des Gedankens „Wer schön sein will, muss leiden.“ mit Byron Katies Methode the Work.
Das Kommentieren ist beim neuen Blog wesentlich einfacher, weil man sich nicht erst einloggen muss.
Fragefreude löse ich in ein paar Wochen auf.
Ich danke euch für´s bisherige Lesen und all die lieben Rückmeldungen auf den verschiedenen Kanälen und hoffe, ihr begleitet mich auch unter einer anderen Adresse 🙂
Bitte hier entlang: https://franziska-iwanow.com/blog/

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Die Geschenke des Übergewichts?!

Der Zusammenhang zwischen unbewussten Überzeugungen und dem eigenen Gewicht

Dass Essen eine Ersatzbefriedigung für unerfüllte Bedürfnisse sein kann, ist inzwischen anerkannt. Wenn Nahrungsaufnahme Geborgenheit, innere Wärme und Zufriedenheit schenkt, Langeweile mindert, Frust besänftigt oder als Belohnung dient, führt das schnell dazu, dass man verlernt, das eigene Hungergefühl zu erkennen. Und schon nimmt man weit mehr als nötig zu sich und sammelt zusätzliche Kilos an.

Nahrung an sich kann auch für Informationen stehen, die zwar in Mengen konsumiert, aber nicht verwertet und umgesetzt werden (z.B. das hundertste schlaue Buch, das zwanzigste tolle Seminar, viel Theorie, aber wenig verinnerlichte und angewandte Praxis).

Hier soll es jedoch nicht um die Menge oder die Häufigkeit des Essens an sich gehen, sondern um die (meist unbewusste) Motivation, am eigenen Übergewicht festzuhalten.

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Selbstbehauptung (2.2): Sich Grenzen erlauben

(Fortsetzung von 2.1)

Wenn die eigene Körperwahrnehmung so gut geschult ist, dass du erkennst, dass eine deiner Grenzen (gleich) erreicht ist, ist der nächste Schritt, dir selbst zu erlauben, diese Grenze auch zu setzen und zu vertreten. Das klingt vielleicht im ersten Moment banal und selbstverständlich, stellt aber im Alltag oft eine Herausforderung dar.

Auch das möchte ich dir am Beispiel einer der Übungen aus unseren Kursen zeigen: 2 Teilnehmer, Lara und Sina (*), stehen sich in einer Entfernung von mehreren Metern gegenüber. Lara bleibt stehen, schätzt zu Beginn ihre persönliche Grenze ein und kommuniziert diese. Wie weit darf Sina auf sie zukommen und wo ungefähr soll Sina stehenbleiben, damit sich Lara mit dem Abstand zwischen beiden noch wohl fühlt? Wenn Lara das Startzeichen gibt, geht Sina langsam auf sie zu, bereit, bei Laras „Stop“ sofort stehen zu bleiben.

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Selbstbehauptung (2.1): Grenzen erkennen

Nicht nur in den Mädchen-Selbstbehauptungskursen sind Grenzen ein Thema, auch für viele Erwachsene ist das Erkennen, Setzen und Wahren der eigenen Grenzen eine Herausforderung.

Eine Grenze ist dabei erst einmal ganz banal eine Trennlinie zwischen dem, was erlaubt / erwünscht / toleriert ist und dem, was verboten oder unerwünscht ist und aus dem eigenen Hoheitsgebiet herausgehalten werden soll. Grenzen können sowohl körperlich als auch verbal überschritten werden, von Anderen oder von sich selbst. Bevor ich meine Grenze klar setzen und wahren kann, muss ich sie zunächst selbst (er)kennen. Weiterlesen „Selbstbehauptung (2.1): Grenzen erkennen“

Selbstbehauptung (1)

Ihr Lieben, ich melde mich nach längerer Pause zurück. Neben einem sehr vollen Terminkalender schwankte ich in den letzten Wochen oft zwischen „Wo fange ich an? Mich beschäftigen so viele Themen, über die es sich zu schreiben lohnt.“ und „Es wurde doch alles schon hundert Mal gesagt und geschrieben.“. Jetzt sind Osterferien und ich habe Zeit, mit einem gedanklichen Besen all meine Bedenken und Ausreden wegzufegen und neu zu beginnen.

Vergangene Woche hatten eine liebe Freundin und ich wieder das große Vergnügen, eine Gruppe zauberhafter, junger Mädchen durch einen 3tägigen  Selbstbehauptungskurs zu begleiten. Wenn wir am Beginn der 3 Tage die Mädchen fragen, ob sie eine Vorstellung davon haben, was wir zusammen machen bzw. was ihnen ihre Eltern erzählt haben, ist die Antwort „Wir machen Selbstverteidigung.“ in jedem Kurs dabei. Obwohl wir tatsächlich Selbstverteidigungselemente dabei haben, geht es uns in erster Linie darum, die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und bei ihrer Selbstbehauptung so zu unterstützen, dass sie durch Auftreten und Ausstrahlung gar nicht erst in Situationen kommen, in denen sie sich verteidigen müssten.

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Vom Umgang mit Wut, Hilflosigkeit und Co… 2

Jeder von uns hat also irgendwann begonnen, mehr oder weniger unbewusst, Gefühle in gut und schlecht einzuteilen und seitdem versucht, die schlechten Gefühlen zu vermeiden.

Manchen Menschen gelingt das tatsächlich erstaunlich gut, die Wahrnehmung ihrer Gefühle auf ein Minimum runter zu regulieren. Ist diese Mauer allerdings einmal errichtet, gilt sie nicht nur für die unangenehmen Gefühle, vor denen man sich schützen wollte, sondern hält ebenso die angenehmen auf Distanz. Statt von heiß zu kalt und zurück bleibt das Gefühlsleben dann kontrolliert lauwarm, statt knalligbunt gibt´s nur pastellfarben. Soll ja Leute geben, denen das reicht 😉

Dieser Plan geht jedoch langfristig nicht auf, weil sich Ängste und Sehnsüchte eben nicht auf Dauer unterdrücken lassen. Weiterlesen „Vom Umgang mit Wut, Hilflosigkeit und Co… 2“